Ein Projekt der "aktion europa".
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Projekt wird mit finanzieller Unterstützung der EU-Kommission realisiert.

Pressemitteilungen

Europa für Familien – Zehn gute Gründe für die Europawahl

Kinderechte ins Grundgesetz! Diese Forderung wird seit Jahren in regelmäßigen Abständen von Familienpolitikern und Familienverbänden in Deutschland vorgebracht, bisher allerdings erfolglos. Dass Europa hier einen Schritt voraus ist, davon konnten sich tausende von Besuchern in den Wochen vor der Europawahl im FEZ-Berlin mit eigenen Augen überzeugen. Hier war nämlich der Familien-Europa-Parcours aufgebaut. Und jeder, der sich auf die zehn Spiele einließ wusste im Anschluss, dass es mindestens zehn gute Gründe für Familien gibt, zur Europawahl zu gehen. Einer besteht in der EU-Grundrechtecharta, in der ein eigener Artikel für den Schutz der Kinder in der EU festgeschrieben ist.

Aber Papier ist ja bekanntlich geduldig. Also muß dieses Grundrecht politisch aufgefüllt werden. Und auch das war der Zweck dieses aus Mitteln des EU-Progamme „Debate Europe“ finanzierten Projektes. Während die Kinder auf europäische Entdeckungsreise gingen konnten sich die Eltern auf die europapolitische Diskussion einlassen. Die Besucher des FEZ hatten an allen Wochenenden die Möglichkeit, mit aktiven Europapolitikern über ihre europapolitischen Forderungen und Wünsche zu diskutieren. Und das taten sie auch ausgiebig.

Neben allgemeinen europapolitischen Themen wie die EU-Erweiterung, der Rolle des Euro in der Finanzkrise oder die Rechte des Europaparlaments standen auch konkrete kinder- und familienpolitische Themen auf den Wunschlisten der Berliner Familienväter und Mütter. Was kann Europa für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf tun? Warum spielt Europa in den Schulen kaum eine Rolle? Und wie ist es möglich, dass sich Kinder und Jugendliche mehr in die Bereiche einmischen können, die sie direkt betreffen?

Die Europaabgeordneten Michael Cramer, Dagmar Roth-Behrendt, Silvia Yvonne Kaufmann und Holger Krahmer konnten in den Gesprächen deutlich machen, wo die Stärken Europas in diesem Bereich liegen. Vor allem die europäischen Austauschprogramme für Schüler und Jugendliche wurden immer wieder hervorgehoben. Aber auch die EU-Gesetzgebung zu Gleichbehandlung von Männer uns Frauen sowie die Verlängerung der Elternzeit.

Es wurde aber auch auf Schwächen hinweisen. Denn solange der Vertrag von Lissabon noch nicht in Kraft sei, könnten viele Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland und Europa nicht umgesetzt werden. Davon ist auch die Charta der Grundrechte und damit der Artikel zum Kinderschutz betroffen. Und auch die Stärkung der Bürger in Europa durch das Europäische Bürgerbegehren, mit dem die EU-Kommission zur Handeln in einem bestimmten Politikfeld aufgefordert werden kann, komme erst mit der neuen Vertragsgrundlage.

Und auch die Kinder lernten viel darüber, wie die EU ihr Leben mitbestimmt. Saubere Luft, sicheres Spielzeug oder stabiles Geld. Überall entscheidet Europa darüber, wie unser Alltag aussieht. Und überall haben das Europaparlament und die Berliner Europaabgeordneten mitzuentscheiden.

Fazit: Es gibt für Familien mindestens zehn gute Argumente für eine Teilnahme an der Europawahl. Und es wäre schön, wenn sich die Berliner FEZ-Besucher am kommenden Sonntag daran erinnern würden.



Der Offene Radio-Kanal Berlin sendet am Mittwoch, den 3. Juni um 18 Uhr, eine Stunde über den FEZ Familien Europa Parcours

Vier Tage vor der Europawahl am 7. Juni steht das Thema Europa im Mittelpunkt einer Radio-Sendung im Offnen Kanal Berlin. Der Kinderradiosender Radijojo hat in den vergangenen Wochen seine Reporter ins FEZ-Berlin geschickt, um Europaabgeordnete und Europapolitiker aller Parteien aus der Bundeshauptstadt auf den europapolitischen Zahn zu fühlen: Was ist Europa, was tut Europa für die Kinder und warum soll man zur Europawahl gehen. Das Ergebnis sind sechs Radioreportagen und Interviews rund um das Thema Kinder und Europa. Die Radiosendung unter dem Titel "Kinder entdecken Europa - Interviews zur Europawahl" wird umrahmt von bunter europäischer Musik und mit atmosphärischen Berichten rund um den Familien-Europa-Parcours.

Tausende Kinder mit ihren Eltern hatten sich nämlich in den vergangenen Wochen im FEZ-Berlin spielerisch Europa genähert. Dort war aus Mitteln des EU-Programms „Debate Europe“ der Familien Europa Parcours aufgebaut. Zehn Spiele rund um das Thema Europa standen für die kleinen Besucher bereit. Den Rahmen für die zehn Spielstationen bildet die Comic-Familie Fezopulus. Sie erlebt in zehn Etappen den Tag der Europawahl. Egal ob am Frühstückstisch, beim Radeln im Park oder beim Erledigen der Hausaufgaben, überall begegnet ihnen Europa. Das wird auch im Radio zu hören sein.

Die von Radijojo produzierte Sendung ist entweder als livestream über das Internet
http://www.alex-berlin.de/radio
oder über folgende Radio-Frequenzen zu empfangen:
Antenne: 97,2 MHz
Berliner Kabelnetz: 92,6 MHz - Kabel Deutschland
bzw. 96,85 MHz - ewt



Europa gelingt im FEZ-Berlin nur gemeinsam

Am Samstag wurde im Beisein der Berliner Europaabgeordneten Sylvia Yvonne Kaufmann im FEZ-Berlin der Familien-Europa-Parcours eröffnet. Hunderte von Kindern haben die Gelegenheit genutzt und sich mit spannenden und interaktiven Angeboten spielerisch Europa genähert.

Zehn Spiele rund um das Thema Europa standen für die kleinen Besucherinnen und Besucher bereit. Ein interaktives Wurfpfeilspiel auf die Hauptstädte Europas fand genauso viel Anklang wie das Sprachen-Puzzle oder die LKW-Reise durch die Schengen-Staaten. Den größten Ansturm gab es aber auf das Euro-Münzen Angeln. Denn dabei kam es nicht nur auf Geschicklichkeit und Wissen sondern vor allem auf Teamgeist an. Einzelkämpfer hatten keine Chance. Denn nur zu zweit oder dritt waren die Magneten stark genug, um die Münzen aus dem Becken zu fischen. Hier konnte man die wichtige Erfahrung sammeln, dass Europa eben nur gemeinsam gelingt.

Den Rahmen für die 10 Spielstationen bildet die Comic-Familie Fezopulus. Die vier Familienmitglieder erleben in zehn Etappen den 7. Juni 2009, den Tag der Europawahl. Egal ob am Frühstückstisch, beim Buchen der Urlaubsreise, beim Radeln im Park, beim Gang ins Café oder beim Erledigen der Hausaufgaben, überall begegnet ihnen Europa. Am Ende des Tages steht für sie der Gang zum Wahllokal an, wo die Berliner Europaabgeordneten bereits auf sie warten. Auch die FEZ-Besucher können das Wählen schon einmal üben. In einer echten Wahlkabine können sie nämlich einen Quizzettel ausfüllen und in eine echte Wahlurne (vom Wahlamt Köpenick Treptow zur Verfügung gestellt) werfen. Und mit ein bisschen Glück kann man eine Reise zum Europäischen Parlament gewinnen.

Wer mehr zu Europa erfahren möchte, der kann die bunten und interessanten Informationstafeln studieren, die zu jeder Spielstation gehören. Da geht es um schwierige politische Fragen wie den Klimaschutz, die Europawahl oder darum, wie Europa überhaupt funktioniert. Aber auch konkrete Tipps für Berliner Eltern und Kinder stehen bereit: An welchen Schulen können Jugendliche in Berlin besonders gut Sprachen lernen, welche Europa-Aktionen bietet der Berliner Senat an und welche Europaabgeordneten vertreten die Interessen der Berliner Bürgerinnen und Bürger in Brüssel und Straßburg.

Realisiert wird der Familien-Europa-Parcours aus Mitteln des EU-Programms „Debate Europe“ von der Europäischen Kommission. Und um Europa-Gespräche soll es im FEZ auch gehen. Die FEZ-Europa-Crew ist nämlich nicht nur da, um die Spiele zu erklären, sondern auch, um mit den Gästen über ihre Erwartungen an Europa zu sprechen.

Und was wünschen sich die Familien von Europa und den Abgeordneten in den nächsten fünf Jahren? Die ersten Antworten liegen vor. Die Themen Klimaschutz und Frieden nehmen die ersten beiden Plätze der Wunschliste ein. Aber das kann sich noch ändern, denn der Familien-Europa-Parcours findet noch insgesamt fünf mal statt: 28./29. März; 2,/3. Mai; 9./10. Mai; 23./24. Mai; 31. Mai/1. Juni 2009
www.familienparcours.eu